Artikel-Schlagworte: „Lateinamerika“

Erzbischof Zollitsch beendet Lateinamerika-Reise Weltkirche ist eine Gebets-, Lern- und Solidargemeinschaft

Montag, 5. Dezember 2011

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat heute seine Lateinamerika-Reise beendet. Stationen des elftÀgigen Aufenthaltes waren Brasilien und Peru. Zu den Höhepunkten des Besuchs in Lateinamerika zÀhlten ein Pastoralkongress des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM in Aparecida, die Eröffnung der Adveniat-Aktion 2011 in einer Favela von Sao Paulo und die Partnerschaftsfeierlichkeiten zum 25-jÀhrigen Bestehen der Verbindung zwischen dem Erzbistum Freiburg und der katholischen Kirche in Peru.

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Predigt von Erzbischof Zollitsch beim Gottesdienst mit der deutschen Gemeinde in Lima

Sonntag, 4. Dezember 2011

Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, beim Gottesdienst mit der deutschen Gemeinde in Lima am 4. Dezember 2011:

 

Einen neuen Himmel und eine neue Erde – Der Advent als Zeit des Aufbruchs aus Hoffnung
Jes 40,1-5.9-11; 2 Petr 3,8-14; Mk 1,1-8

Liebe Schwestern, liebe BrĂŒder in der Gemeinschaft des Glaubens!

Heute ist der letzte Tag meines Aufenthaltes in Peru – der Tag der Abreise ist gekommen. Ich durfte in Brasilien, zum 50-jĂ€hrigen JubilĂ€um von Adveniat, und hier bei Ihnen in Peru, in Trujillo, Santiago die Chuco, Pueblo Nuevo und hier in Lima wunderbare Tage verleben. Ich habe die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt: Bischöfe und Laien; Menschen, die sich schon lange fĂŒr die Partnerschaft engagieren, und solche, die zum ersten Mal von ihr gehört haben. Peruaner und Deutsche, Reiche und Arme, Nonnen und Kinder. Es waren wunderbare Tage und ich danke allen, die dies ermöglicht haben. Dazu gehören auch Sie, werte Gemeindemitglieder! Ich danke Ihnen, dass ich wieder in der deutschen Gemeinde wohnen durfte. Sie können sich vorstellen, dass eine solche Reise nicht ganz ohne Anstrengungen verlĂ€uft. Wie gut tut es da, um einen sicheren Hafen zu wissen; ein echtes „Zuhause“, mit Heimkehreffekt und Menschen – ganz anders als ein anonymes Hotelzimmer. Danke, dass die deutsche Gemeinde fĂŒr die Partnerschaft ein StĂŒck Heimat ist!

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Grußwort von Erzbischof Zollitsch beim Partnerschaftsseminar in Lima

Samstag, 3. Dezember 2011

Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, beim Partnerschaftsseminar in Lima am 3. Dezember 2011:

 

Sehr geehrte Herren Erzbischöfe und Bischöfe, werte MitbrĂŒder,
liebe so zahlreich versammelte Partnerschaftsfamilie,
Schwestern und BrĂŒder in der Gemeinschaft des Glaubens!

Wenn ich aus meinen frĂŒheren Reisen in Ihr schönes Land Peru einen Eindruck mitgenommen habe, der sich auch heute in faszinierender Weise bestĂ€tigt, dann ist es der: die Partnerschaft lebt, und sie lebt von der Begeisterung jeder und jedes Einzelnen. Dazu kommt, dass Sie nicht nur elegant improvisieren, sondern meisterhaft organisieren können. Und deswegen gilt mein respektvoller Dank all jenen, die dieses Partnerschaftsseminar aus Anlass unseres 25-jĂ€hrigen JubilĂ€ums vorbereitet und zur glĂ€nzenden DurchfĂŒhrung gebracht haben. Das hat einen krĂ€ftigen Applaus (aplauso muy fuerte) verdient!

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Ansprache von Erzbischof Zollitsch im Consejo Nacional in Lima

Samstag, 3. Dezember 2011

Ansprache des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, im Consejo Nacional in Lima am 3. Dezember 2011:

 

Sehr geehrte, liebe Herren Erzbischöfe und Bischöfe, werte MitbrĂŒder,
liebe Mitglieder des Consejo Nacional de la Partnerschaft!

Seit meinem ersten Peru-Besuch im Jahr 2003 darf ich nun schon zum dritten Mal mit Ihnen zusammentreffen, nach guter Gewohnheit im Gemeindesaal der Parroquia de habla alemana. Ihrem Pfarrer, meinem Freiburger Priester Tibor Szeles, danke ich fĂŒr die herzliche Gastfreundschaft: hier und jetzt, aber auch in allen Tagen meines Peruaufenthaltes. Das Pfarrhaus von San JosĂ© ist geradezu zum Sinnbild der Partnerschaft geworden: sowohl der Consejo Nacional hat hier Heimat gefunden, als auch die Freiburger Erzbischöfe seit den ersten Tagen der Partnerschaft im Jahr 1986. Dankbar erinnere ich mich an die Freiburger Priester, die hier vor „Padre Tiberio“ gewirkt haben: Wilfrid Woitschek, Wolfgang Klock und Bernhard Schneider.

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Ansprache von Erzbischof Zollitsch in der Vollversammlung der Peruanischen Bischofskonferenz in Lima

Freitag, 2. Dezember 2011

Ansprache des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in der Vollversammlung der Peruanischen Bischofskonferenz in Lima am 2. Dezember 2011:

Eminenz, sehr geehrter Herr Kardinal Cipriani,
Exzellenz, sehr geehrter Monseñor Cabrejos, Erzbischof von Trujillo und Vorsitzender der Peruanischen Bischofskonferenz, liebe Herren Erzbischöfe und Bischöfe unseres Partnerlandes Peru!

Zum dritten Mal darf ich seit meinem Amtsantritt als Erzbischof von Freiburg zu Ihnen hier in der Aula der Peruanischen Bischofskonferenz sprechen, zum ersten Mal auch in meiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Von Herzen danke ich Ihnen fĂŒr Ihre freundliche Einladung und ĂŒberbringe Ihnen die herzlichen GrĂŒĂŸe der Katholischen Kirche in Deutschland, ihrer Hirten und aller GlĂ€ubigen. In besonderer Weise grĂŒĂŸe ich Sie im Namen meiner Erzdiözese Freiburg, die in diesem besonderen JubilĂ€umsjahr 2011 mit der katholischen Kirche in Peru durch den „pacto de hermandad“, unsere Partnerschaft, in herzlicher Freundschaft und im Band des gemeinsamen Glaubens verbunden ist.
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Pressekonferenz in der Peruanischen Bischofskonferenz

Freitag, 2. Dezember 2011

Statement von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, anlÀsslich der Pressekonferenz in der Peruanischen Bischofskonferenz am Freitag, den 2. Dezember 2011

Wir werden gleich anlĂ€sslich des 25-jĂ€hrigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Kirche in Peru und der Erzdiözese Freiburg den Partnerschaftsbaum im Garten der Bischofskonferenz pflanzen. Dieser ist ein schönes Symbol fĂŒr den „pacto de hermandad“, der weiter Wurzeln schlagen und neue Triebe bilden wird. Mittlerweile sind 140 Gemeinden in Peru und Freiburg miteinander Partnerschaften eingegangen. 15 bis 20 Gruppen aus Freiburg und aus Peru besuchen sich jĂ€hrlich gegenseitig.

Es ist also nicht abstrakt, wenn wir einander Schwester und Bruder nennen. Vielmehr entspringt dies tiefer Zuneigung und echter Vertrautheit. So haben sich inzwischen unzÀhlige menschliche Kontakte und tiefe Freundschaften zwischen Katholiken in Peru und Freiburg gebildet.

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Predigt von Erzbischof Zollitsch beim Gottesdienst des St. Andreas Patronatsfestes in Pueblo Nuevo

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, beim Gottesdienst des St. Andreas Patronatsfest in Pueblo Nuevo am 30. November 2011:

 

Röm 10,9-18; Mt 4,18-22

Schwestern und BrĂŒder in der Gemeinschaft des Glaubens!

Ich freue mich, dass wir heute bei Ihnen sein dĂŒrfen. Es ist eine große Ehre, dass wir Ihr Patronatsfest mit Ihnen feiern dĂŒrfen, und ich Ihnen dabei eine Ansprache halten darf. Vielen Dank! Ich hoffe, dass Sie gut damit klarkommen, dass die Predigt ĂŒbersetzt wird – ich selbst spreche leider kein Spanisch.

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Seelsorge fĂŒr 65 Dörfer

Mittwoch, 30. November 2011

In Santiago de Chuco ist Reinhold Nann seit vier Jahren Pfarrer. Er stammt aus meiner Erzdiözese. Seit vielen Jahren kenne ich ihn und bin dankbar, heute seine Pfarrei zu besuchen. Das Gemeindeleben in Santiago konnte ich heute Abend erfahren (wir haben im Moment 22.15 Uhr). Morgen werden wir einige seiner Seelsorgeeinheiten aufsuchen: Reinhold Nann ist fĂŒr 65 Dörfer zustĂ€ndig, die viele Kilometer auseinanderliegen und oft nur mit dem GelĂ€ndewagen erreichbar sind. Ich bewundere ihn fĂŒr diesen Dienst, der alles andere als komfortabel ist. Wenn es gut lĂ€uft, schafft Reinhold Nann es, wenigstens einen Teil der Dörfer einmal im Monat zu besuchen. Das ist eher selten der Fall. Wie sehr sehnen sich die Menschen nach der Auslegung des Wortes Gottes, nach der Eucharistie. Und was wĂ€re, wenn ĂŒberhaupt kein Seelsorger hier vor Ort ist?

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In Santiago de Chuco

Mittwoch, 30. November 2011

Zwei Tage werden wir auf 3150 Meter Höhe in Santiago de Chuco verbringen. Augustinermönche haben die Stadt 1552 gegrĂŒndet. Sie fanden hier den Stamm der Chuco und brachten eine Statue des Apostels Jakobus mit. So bekam der Ort seinen Namen: Santiago de Chuco. 6.000 Einwohner leben hier. Zu den Wirtschaftsschwerpunkten zĂ€hlen Ackerbau und Viehzucht sowie der Bergbau. In der Stadt gibt es viele HĂ€ndler, die von den umliegenden Dörfern gerne besucht werden.

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Predigt von Erzbischof Zollitsch beim Gottesdienst in Santiago de Chuco

Mittwoch, 30. November 2011

Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, beim Gottesdienst in Santiago de Chuco am 29. November 2011:

 

Jes 11,1-10; Lk 10,21-24

Liebe Schwestern und BrĂŒder in der Gemeinschaft des Glaubens!

Gestern bin ich in Peru angekommen, am Flughafen von Lima – und ich habe mich gleich zuhause gefĂŒhlt. FĂŒnf Jahre ist es her, dass ich zum letzten Mal in Ihrem wunderschönen Land war – in den Jahren 2004 und 2006 habe ich Peru bereits besucht. Aber hier, bei Ihnen, war ich noch nie und ich freue mich, bei Ihnen zu sein und Sie kennenzulernen!

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